Finnland Regionen
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Lappland - Region in Finnland
Das finnische Lappland ist mit fast 99.000 km² die größte Provinz des Landes und liegt zwischen dem 66. und 70. Breitengrad. Doe Region ist sehr dünn besiedelt – im Schnitt teilen sich zwei Einwohner einen km².
Die meisten Bewohner der Region leben in Rovaniemi, wo auch sich auch die Verwaltung befindet. Das finnische Lappland grenzt an Schweden, Norwegen und Russland, zu denen ebenfalls Teile des gesamten Lapplands gehören.
Natur im finnischen Lappland
Die Natur in Finnisch-Lappland lädt regelrecht zu einer Huskytour ein. Drei Großlandschaften ziehen sich in diese Provinz: die Bottnische Küstenebene, das Finnische Hügelland und Lappland.
Die einzelnen Regionen unterscheiden sich deutlich voneinander. Der Süden und der Westen sind reich an Gewässern und haben eine vielfältige Flora. Typisch für Mittel-und Ost-Lappland sind die bewaldeten Fjälls. Nord-Lappland hingegen ist wesentlich karger. Oberhalb der Baumgrenze wachsen nur verkrüppelte Laubbäume und Büsche. Die Kuppen der Fjälls sind kahl und leicht zu besteigen. Die Wälder werden dominiert von Kiefern und Flechten.
Die Natur bestimmt seit jeher das Leben der Einwohner von Lappland. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Tätigkeit der Schamanen in früheren Zeiten stark von natürlichen Phänomenen und Lebensvorgängen geprägt war. Übrigens: Der 484 Meter hohe Korvatunturi an der russischen Grenze in der Gemeinde Savukoski gilt in Finnland als Wohnort des Weihnachtsmanns.
Wirtschaft im finnischen Lappland
Wie in vielen europäischen Regionen hat sich auch die Wirtschaft im finnischen Lappland in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Aus einer landschaftlich und industriell geprägten Provinz ist ein Gebiet mit einem hohen Anteil an Beschäftigen im Dienstleistungssektor geworden.
Das Klima sorgt in Lappland für eine untergeordnete Rolle der Landwirtschaft. Nur die Milch- und Fleischproduktion kann als bedeutend bezeichnet werden, weshalb viele Flächen für den Anbau von Viehfutter genutzt werden. Durch die in Lappland lebenden Samen ist die Rentierzucht in dieser Region weit verbreitet – es gibt ca. 4.400 Züchter mit rund 160.000 Tieren.
Wichtig sind auch die Fischerei, die Jagd und die Beerenernte. Hingegen beschränkt sich die Industrie auf die Holzwirtschaft und den Abbau von Erzen.
Die wunderschöne Landschaft und die fantastischen Polartage und -nächte machen Lappland zu einem beliebten Reiseziel und den Tourismus zu einer bedeutenden Einnahmequelle. Ob Wandern im Sommer oder Hundeschlitten-Touren im Winter: Die Region ist bestens geeignet für den Outdoor-Sport.
Kultur im finnischen Lappland
Trotz der Abgeschiedenheit ist Lappland reich an Kultur. Nicht nur die alte Kultur der Samen oder die Geschichte des lappländischen Goldes, das Anfang des 20. Jahrhundert bis in die 40er-Jahre hinein einen richtigen Goldrausch auslöste, spiegeln die Seele des Landes wieder.
Heute präsentiert sich die Provinz mit einer Vielzahl an Kulturveranstaltungen, Konzerten von Jazz bis Klassik, Eistanz und bildender Kunst (im Winter aus Eis!). Zahlreiche Theater und Freilichtbühnen sowie Comic- und Filmfestivals machen die Kultur von Finnland bunt und abwechslungsreich.
Geschichte des finnischen Lapplands
Erste Spuren in der Geschichte Lapplands finden sich zwischen 9.000 und 6.000 v. Chr., als die ersten Kulturen den Weg in die Region fanden. Es gab eine Zweiteilung zwischen den Samen im Norden und den Finnen im Süden, wobei sich die Samen viel von den Finnen abgeschaut haben sollen, vor allem in Bezug auf die Viehzucht.
Im Hochmittelalter sorgte der Einfluss Schwedens dafür, dass es auch heute noch verschiedene Gebiete in Lappland gibt. Man verwaltete einige Teile der Region und stritt sich mit den Russen. Erst spät einigte man sich auf eine schwedisch-russische Grenze und lebte vorerst friedlich nebeneinander her.
Das Chaos der Gebietsaufteilung führte dazu, dass einige Bewohner Lapplands lange Zeit Steuern an drei verschiedene Länder zahlen musste. Viele Menschen zogen damals in den nördlichen Teil, der von Schweden regiert wurde und steuerfrei war. Im Russisch-Schwedischen Krieg 1809 verlor Schweden sein Gebiet jedoch an Russland. Es fiel an die Provinz Oulu und damit an das Großfürstentum Finnland. Doch erst mit der Unabhängigkeitserklärung 1917 gehörte man offiziell zu Finnland.
Wetter im finnischen Lappland
Mal abgesehen vom Norden der Region ist das Wetter in Lappland kaltgemäßigt. Das Skandinavische Gebirge sorgt für ein kontinentales Klima, denn es schirmt Lappland vom Atlantik ab. Das Ergebnis sind große Unterschiede zwischen Sommer und Winter mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 1 °C an der Ostsee und -4 °C im Nordwesten.
Im Sommer ist das Wetter in Lappland recht mild und dauert bis zu drei Monaten. Im Norden sind es jedoch nur halb so viele Sommertage. Im Juli steigen die Temperaturen im südlichen Lappland im Durchschnitt auf 15 °C, aber es können auch mal 30 °C werden. im Norden sind es immer ein paar Grad weniger.
Der Winter ist in Lappland kalt und schneereich und bis zu 200 Tage lang. Dabei ist es im Januar mit durchschnittlich -12 und -17 °C besonders kalt. Während man sich in Mitteleuropa über einen frühen Winteranfang im November ärgert, schneit es in Lappland oft schon im August oder September und der letzte Schnee schmilzt oft erst im Mai.
Wegen der bereits erwähnten Abschirmung vom Atlantik fallen in Lappland mit 400 bis 500 mm pro Jahr deutlich weniger Niederschläge als im restlichen Finnland. Allerdings verdunstet der Niederschlag auch langsamer. Der März ist der niederschlagsärmste Monat, im August fällt der meiste Regen.
Bekannt ist Lappland auch wegen der Mitternachtssonne im Sommer und den Polarnächten im Winter. Währen die Sonne im äußersten Norden im Sommer mehr als zwei Monate nicht untergeht, wird es dort im Winter lange Zeit nicht hell. Dann kann man in vielen Nächten die berühmten Polarlichter beobachten.
Hundeschlitten Reisen...
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Fluganreise
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Wildnishütte - ein oder mehrere Übernachtungen in einer Wildnishütte während der Hundeschlittenreise
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Hundeschlitten
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Hüttenwanderung - eine Reise mit dem Hundeschlitten von Hütte zu Hütte
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Hotel - hier übernachten Sie hauptsächlich in einem Hotel und machen am Tage Touren mit dem Hundeschlitten
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Sauna
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Lodge - Die Übernachtungen finden komplett oder teilweise in der Lodge statt. Bei Rundtouren ist das meist zu Beginn und am Ende der Reise. Die genaue Übernachtung entnehmen Sie bitte der Reisebeschreibung.
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Halbpension
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Vollpension
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Schneeiglu - hier haben SIe die Möglichkeit, während Ihrer Reise mit dem Hundeschlitten in einem Schneeiglu oder Eishotel zu übernachten.
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Lagerfeuer
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Samikultur
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Nationalpark
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Motorschlitten - hier haben Sie die Möglichkeit, während Ihrer Reise mit dem Hundeschlitten auch eine Tour mit dem Motorschlitten zu fahren.
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Rentier - hier haben Sie die Möglichkeit eine Rentierfarm zu beobachten
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Schneeschuhwanderung - Hier können Sie während Ihrer Reise mit dem Hundeschlitten auch Schneeschuh laufen.
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Ski
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Angeln
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